5 Dinge, die jeder Bitcoin-Anfänger kennen sollte

Keine Ahnung von Kryptowährungen? Macht nix. Im Folgenden einige der wichtigsten Konzepte, wenn es um Bitcoin und andere Kryptowährungen geht.

Achtung: Die folgenden Zeilen ersetzen weder eine eigene Recherche noch wollen und können sie in irgendeiner Weise vollständig sein. Es sind lediglich fünf Konzepte aus dem Bereich der Kryptowährungen, die jeder kennen sollte, der sich mit dem Thema auseinandersetzt.

FOMO – Die Angst, etwas zu verpassen

Gerade, wenn die Kurse – wie zuletzt Ende 2017 – explodieren, werden Menschen nervös: „Hätte ich doch gestern eingekauft, hätte ich vielmehr Gewinn gemacht“. Im schlimmsten Fall kauft man dann noch beliebige Token, ohne sich darüber zu informieren. Das Konzept dahinter heißt FOMO und steht für die Angst, etwas zu verpassen (Fear of Missing Out).

Mein Tipp: Tief durchatmen und informieren.

FUD – Angst, Unsicherheit und Zweifel

Ebenso ungesund wie FOMO. Angst, Unsicherheit und Zweifel treten gerade auf, wenn die Kurse plötzlich einbrechen. Dann denkt man sich: Schnell, ich muss verkaufen, bevor es noch schlimmer wird. Und wenn dann noch Negativ-Schlagzeilen dazu kommen, ist es für viele ganz schnell vorbei.

HODL, HODL, HODL

Der Ausweg von FUD und FOMO: einfach durchhodln. Die Idee dahinter: Seine Bitcoin einfach in der digitalen Brieftasche behalten (hold), statt sie panisch zu verkaufen.

Mein Tipp: Besser als FUD und FOMO, schlechter als sich Analysen anzuschauen, sich in die Thematik einzulesen und rationale Entscheidungen zu treffen. Im Zweifelsfall: machen.

Passt auf mit den Shitcoins!

Aktuell listet Coinmarketcap insgesamt 2.072 Kryptowährungen, die Dunkelziffer ist ungewiss. Teilweise erkennt man schon an den Namen, dass es nicht gerade seriöse Projekte sind. Oder würdet ihr in HollyWoodCoin, TrollCoin oder PonziCoin investieren? Hoffentlich nicht.

Pump & Dump: Im Zweifelsfall kann es ganz schnell gehen

Was im regulierten Finanzwesen verboten ist, ist im Bitcoin-Ökosystem kein Problem. Das Prinzip: Einige Menschen verabreden eine bestimmte Uhrzeit und Datum, an dem sie in kurzer Zeit sehr viel Geld in ein Projekt stecken (Pump). Damit treiben sie den Preis hoch. Dann warten sie, bis andere darauf aufmerksam werden und verkaufen ihre Token wieder, der Preis fällt (Dump). Sie setzen dabei vor allem auf FUD, FOMO und Shitcoins. Zurück bleiben wenige, die sich bereichern konnten, und sehr viel mehr, die geleimt sind. Verabredungen finden in Messengern, vornehmlich Telegram statt.

Mein Tipp: Finger weg. Sonst: Geld weg.

Wer verbirgt sich hinter Satoshi Nakamoto?

Auch wenn die Identität von Satoshi Nakamoto bis heute ungeklärt ist, so ist doch unbestritten, was er erschaffen hat: er ist der Erfinder des Bitcoin-Protokolls, das er in einem Whitepaper im November 2008 über eine verschlüsselte E-Mail-Adresse veröffentlicht hat.

Im Jahr 2009 installierte er den ersten Bitcoin-Client und kommunizierte fortan bis Ende 2010 mit der Bitcoin-Community. Danach verschwand er spurlos von der Bildfläche.

Anfangs arbeitete er mit einem Open-Source-Team zusammen an dem Projekt und legte sehr viel wert darauf, keine persönlichen Daten bekannt zugeben. Zuletzt hörte man im Frühjahr 2011 von ihm als er sagte: “Ich werde mich nun anderen Dingen widmen.”

War er Japaner?

Man sollte ein Buch nicht anhand seines Titels beurteilen. Oder etwa doch? “Satoshi” bedeutet “klar denkend”, “Naka” könnte “innen oder Beziehung” bedeuten, “Moto” bedeutet “Herkunft oder Gründung”.

All diese Dinge passen auf die Person, die eine Bewegung ins Leben gerufen und einen ausgeklügelten Algorithmus erschaffen hat. Das Problem ist jedoch, dass jedes einzelne Wort mehrere Bedeutungen haben kann.

Es lässt sich also nicht sicher sagen, ob Satoshi Nakamoto ein Japaner ist. Der Einfachheit halber wird Satoshi Nakamoto im Folgenden als mit dem männlichen Geschlecht bezeichnet, auch wenn er genauso weiblich sein könnte oder aber ein Zusammenschluss von mehreren Personen.

Weiß irgendjemand wer Satoshi Nakamoto war?

Der New Yorker Joshua Davis glaubt Satoshi Nakamoto sei ein Kryptographie-Student des Dublin Trinity College namens Michael Clear. Zu seiner Schlussfolgerung kam er durch eine Analyse aller Nakamoto Schreiben, die mehr als 80.000 Wörter beinhalten. Darin suchte er nach sprachlichen Hinweisen auf Nakamotos Identität. Er verdächtigte allerdings auch bereits den finnischen Wirtschafts-Soziologen und ehemaligen Spieleentwickler Vili Lehdonvirta. Beide haben jedoch verlauten lassen, dass sie nicht die Erfinder von Bitcoin seien. In einem Web-Summit 2013 teilte Michael Clear gar öffentlich mit, er sei nicht Satoshi Nakamoto.

Adam Penenberg von FastCompany bestritt die Vermutung und sagte, Satoshi Nakamoto sei ein Zusammenschluss von drei Personen: Neal King, Vladimir Oksman, und Charles Bry. Dies belegte er damit, dass er verschiedene Sätze aus dem veröffentlichten Whitepaper bei Google eingab, um zu prüfen, ob diese Wortphrasen bereits zuvor irgendwo aufzufinden waren. Es stellte sich später heraus, dass einer der drei namentlich in einer Patentanmeldung zur Aktualisierung und Verteilung von kryptischen Schlüsseln genannt war. Die Bitcoin.org Domain, die Satoshi Nakamoto zur Veröffentlichung des White Papers genutzt hatte, wurde nur drei Tage nach ebenjener Patentanmeldung registriert. Die Domain soll laut Penenberg in Finnland registriert worden sein und einer der Patent-Antragsteller reiste sechs Monate zuvor in das Land. Alle drei Verdächtigen bestreiten allerdings Satoshi Nakamoto zu sein.

Die Bitcoin.org-Domain wurde jedoch am 18. August 2008 durch einen anonymen japanischen Service-Anbieter und einem japanischen ISP registriert. Danach soll die Domain lediglich nach Finnland übertragen worden sein. Dies entkräftet die Finnland-Theorie ein wenig.

Wiederum andere behaupten, der Erfinder von Bitcoin könnte auch Martii Malmi sein. Martii lebt in Finnland und ist seit der Geburtsstunde von Bitcoin an der Entwicklung beteiligt.

Auch Jed McCaleb zählt zum Kreis der Verdächtigen. Er ist bekannt als Liebhaber der japanischen Kultur und wohnt in Japan. Gleichzeitig ist er Gründer der umstrittenen Bitcoin-Börse Mt. Gox und Mitgründer der dezentralisierten Zahlungssysteme Ripple und Stellar.

Es gibt eine Vielzahl von weiteren potentiellen Satoshi Nakamotos, darunter Donal O’Mahony, Michael Peirce, Professor Shinichi Mochizuki und Dorian S. Nakamoto. Alle bestreiten jedoch die Erfinder einer genialen Erfindung zu sein. In der Bitcoin-Community herrscht daher weiterhin Ungewissheit über die Identität von Satoshi Nakamoto.

Was weiß man über Satoshi Nakamoto?

Ausgehend von Interviews mit Weggefährten von Satoshi Nakamoto aus den frühen Geburtsstunden von Bitcoin soll er das System penibel genau durchdacht haben. Seine Kodierungen trugen laut Jeff Garzik nicht die Handschrift eines konventionellen Software-Ingenieurs.

Wie reich ist er?

Einer Analyse des Bitcoiners Sergio Lerner zufolge soll Satoshi Nakamoto viele der ersten Blocks im Bitcoin-Netzwerk geschürft haben, insgesamt rund eine Million Bitcoins. Zum gegenwärtigen Kurs im Juli 2017 entspricht dies mehr als zwei Milliarden Milliarden US-Dollar.

Was sind Soft und Hard Fork?

Eine Fork bedeutet klassich die Weiterentwicklung von Open Source Software. Da Open Source Software naturgemäß von jedem Menschen frei zugänglich ist und heruntergeladen werden kann, besitzt jeder die Möglichkeit, eine eigene Kopie der Software anzufertigen und diese für eigene Zwecke zu modifizieren. Damit hätte die Person die Software geforkt.

Das Modifizieren der Software ist keinesfalls als böser Eingriff zu sehen, sondern sogar ein elementarer und erwünschter Bestandteil von Open Source Projekten. Nutzer mit Programmierkenntnissen können damit gemäß ihrem eigenen Bedarf neue Funktionalitäten hinzufügen – so können verschiedene Distributionen einer Software existieren.

Was haben Forks mit Blockchains zu tun?

Ausgehend von einer Public Blockchain wie der des Bitcoin, basiert diese letztlich auch auf quell-offenem Code, der wie oben beschrieben von Entwicklern lokal modifiziert werden kann. Allerdings ist es bei Blockchain-Technologien essenziell, dass die Netzwerkteilnehmer in bestimmten Punkten übereinstimmen. Es wäre also problematisch, wenn einige Miner im Netzwerk bspw. die SHA-256 Hashfunktion benutzen und andere Netzwerkteilnehmer eine andere Hashfunktion nutzen. Schließlich möchte man Transaktionen nicht nur in sein eigenes „Haushaltsbuch“ schreiben, sondern sie so durchführen, dass sie von möglichst allen Netzwerkteilnehmern anerkannt werden.

Das sieht in der Praxis wie folgt aus:

  • Es existiert eine allgemein anerkannte Bitcoin Version.
  • Die Nutzer wünschen neue Funktionalitäten, bspw. eine Erhöhung der Blocksize, um Kapazitätsprobleme zu lösen.
  • Ein beliebiger Nutzer kopiert die derzeitige Bitcoin Software und modifiziert sie mit einer höheren Blocksize.
  • Er stellt die Software anderen Nutzern zur Verfügung, die sie ebenfalls nutzen können.
  • Nun existieren zwei Versionen der Bitcoin Software im Netzwerk und Nutzer können entscheiden, welche sie verwenden möchten.

Aber Achtung: Wichtig ist die Differenzierung zwischen Blockchain Forks und Forks von Software. Während Forks im letzten Fall dazu genutzt werden, neue bzw. zusätzliche Services auf der Grundlage bestehender zu entwickeln, zielen Forks im Blockchain-Kontext eher darauf ab, eine Alternative darzustellen.

Forks sind insbesondere in der Art ihrer Auswirkung auf die bestehende Software bzw. auf das Blockchain-Netzwerk zu klassifizieren:

Arten von Forks

Um die Erklärungen zu verstehen, solltest du wissen, was es mit Nodes auf sich hat. Kurz erklärt speichern die Nodes als Netzwerkknoten die Blockchain und stellen sie dem Netzwerk bereit. Im besten Fall ist der aktuelle Konsens der Blockchain, also die aktuellste Transaktionshistorie, auf allen Nodes dezentral gespeichert.

Alle Nodes im Netzerk müssen mit einer kompatiblen Software betrieben werden, damit sie sich auf eine Blockchain verständigen können. Wird ein Änderungsvorschlag eingereicht, gibt es zwei Möglichkeiten, die Fork durchzuführen:

Soft Fork

Eine Soft Fork zeichnet sich durch ihre Abwärtskompatibilität aus. Es kann also Nodes im Netzwerk geben, die mit der neuen Software arbeiten. Dies führt nicht zu Kompatibilitätsproblemen: Die Nodes mit der alten Software akzeptieren auch die Meinungen der Nutzer, die sich nun für die neue Software entschieden haben. Andersherum jedoch möchten die Nutzer mit der neuen Software ihren Standard etablieren und setzen deshalb bei allen Blöcken auf ihr neues Verfahren.

Sobald die Mehrheit im Netzwerk erreicht wird, verständigen sich alle Nodes auf die neuen Blöcke.

Hard Fork

Diese Art von Fork ist nicht abwärtskompatibel – und bringt deshalb besondere Herausforderungen mit sich, um den Konsens im Netzwerk zu garantieren. Bestehende Nodes müssten ihre Software zwingend updaten, um die neuen Blöcke mit berücksichtigen zu können (bei der Soft Fork konnten die bestehenden Nodes die neuen Blöcke aufgrund der Kompatibilität einfach mit berücksichtigen). Die Inkompatibilität der Versionen führt dazu, dass das Netzwerk gewissermaßen gesplittet werden kann: Nutzer, die sich für bzw. gegen eine Akzeptanz der Änderungen aussprechen, operieren dann auf verschiedenen Blockchains. Dies nennt man eine Blockchain Fork (nicht zu vergleichen mit einem Software Fork). Wichtig ist zu betonen, dass nicht bei jeder Hard Fork eine neue, stabile Blockchain gebildet wird. Ethereum hat nun fünf Hard Forks hinter sich und nur bei einer davon hat sich mit Ethereum Classic eine neue Blockchain gebildet.

Wie wird eine Fork durchgeführt?

Sehen wir uns eine Fork am Beispiel Bitcoin an. Das Bitcoin Core Team kann möglicherweise Änderungen vorschlagen – sie jedoch nicht allein durchsetzen. Letzten Endes entscheiden die Miner darüber, welcher Blockchain sie folgen. Damit wird die Dezentralität gewahrt, weil auch hier dem Netzwerk die Entscheidungskompetenz überlassen wird. Das Core Team kann durchaus Weiterentwicklungen vorantreiben – muss sie allerdings immer wieder neu vor den Minern pitchen und auf eine Akzeptanz hoffen.

In der Vergangenheit hat es mit Ethereum und Ethereum Classic tatsächlich einen entscheidenden Split der Ethereum Blockchain gegeben: Nach dem DAO-Hack diskutierte die Community intensiv darüber, den Transfer der gehackten Coins rückgängig zu machen, indem man sich auf eine Blockchain einigt, die diesen Transfer nicht beinhaltet. Selbstverständlich ist Option A) Hacker darf seine Beute behalten mit Option B) Aktion des Hackers wird rückgängig gemacht nicht kompatibel. Das Vorgehen erfordert also eine Hard Fork. Und solange sich nicht 100% der Teilnehmer auf eine Version einigen, kommt es zum Split der Blockchain. Dies geschah, indem nun zwei Ethereum Blockchains existieren: Ethereum Classic (ohne Hard Fork: der Hacker bleibt im Besitz der gestohlenen Coins) und Ethereum (mit Hard Fork: unerwünschte Transaktion wurde rückgängig gemacht).

Miner Activated Fork

In diesem Fall entscheiden die Miner im Netzwerk, ob eine Fork durchgeführt wird. Sie signalisieren, dass sie die Fork durchführen möchten, indem sie diese Information an bestätigte Blöcke anhängen. Wenn innerhalb der letzten 1000 Blöcke dann ein ausreichender Anteil an Minern die Fork signalisiert hat, werden die Änderungen durchgesetzt. Beispielsweise wird die neue Version ab 75% Zustimmung gültig, ab 95% werden sogar alte Blöcke abgewiesen, die nicht mit der neuen Version gekennzeichnet sind.

User Activated Soft Fork (UASF)

Die User Activated Soft Fork (UASF) ist eine Fork, die durch eine Mehrheitsentscheidung unter den Full Nodes herbeigeführt wird. Sie wird auf ein bestimmtes Datum terminiert, an dem die Mehrheit der Full Nodes dieser zustimmen muss, damit die Fork wirklich zustande kommt.

Miner Activated Soft Fork (MASF)

Bei einer Miner Activated Soft Fork (MASF) entscheiden die Miner mit ihrer Rechenpower als Stimmrecht über die Fork und initiieren sie. Dies macht den Prozess effizienter, da die Full Nodes die Änderungen im Anschluss übernehmen können. Allerdings bringt die MASF Risiken mit sich, weil das Netzwerk sich auf die Rechenpower als Maßstab verlässt. So kann die Rechenpower beispielsweise aussagen, dass die Soft Fork stattfindet, tatsächlich arbeiten die Miner danach aber mit der alten Version ohne die Soft Fork weiter.

Kryptonights mit Dr. Julian Hosp

Am Montag, den 04. und Mittwoch, den 06. Juni 2018 kommt der renommierte Krypto und Blockchainexperte Dr. Julian Hosp wieder einmal nach Deutschland und hält in 2 Grosstädten je einen Vortrag über das Thema Blockchain, Kryptowährungen und Dezentralisierung.

  • Montag, 04. Juni 18:30 – 20:30 Uhr in Köln – Tickets
  • Mittwoch, 06. Juni 18:30 – 20:30 in Hamburg – Tickets

Aktuell können für die Vorträge Tickets gekauft werden (25 EUR pro Person). Die Anzahl ist jedoch begrenzt und der Ansturm enorm. Wenn du also in Köln oder Hamburg mit dabei sein willst, würde ich so schnell wie möglich dir ein Ticket besorgen.

Der genaue Austragungsort ist noch nicht bekannt und wird in den nächsten Tagen von Julian bekannt gegeben. Ich selber werde an die Kryptonight in Hamburg fliegen und werde euch natürlich informieren, sobald der genaue Ort bekannt wird. Zudem werde ich einen weiteren Blogbeitrag über den Besuch der Kryptonights schreiben.

Website von Julian Hosp

Ort:
Bundesstraße 55
20146 Hamburg
Uni Hamburg
Geomatikum, Hörsaal 1

Bitcoins bei Coinbase kaufen

Nach diesen 3 einfachen Schritten bist du glücklicher Besitzer von Bitcoins!

  1. Bei Coinbase registrieren
    Zuerst musst du ein Coinbase-Konto einrichten. Dies gewährleistet eine sichere Umgebung für die Aufbewahrung Ihrer Bitcoins sowie eine einfache Zahlungsmethode für die Umrechnung Ihrer Bitcoins in die jeweilige Landeswährung. Um die Coins jedoch noch sicherer aufzubewahren, rate ich dir eine Eigene Bitcoin Wallet.
  2. Stelle eine Verbindung mit deinem Bankkonto her
    Stelle nach der Registrierung eine Verbindung mit deinem Bankkonto her. Bevor du dein Konto nutzen kannst, musst du zuerst einige Verifizierungsvorgänge durchführen. Nach Abschluss dieser Schritte kannst du deinen ersten Einkauf tätigen.


  3. Bitcoins kaufen und verkaufen
    Nachdem du deinen ersten Einkauf getätigt hast, schliesst Coinbase deinen Vorgang ab und liefert deine Bitcoins. (Verkäufe werden auf die gleiche Weise, nur umgekehrt, durchgeführt). Der Bitcoin-Preis kann sich im Lauf der Zeit verändern, daher wird dir bei Coinbase vor einem Kauf immer zunächst der aktuelle Wechselkurs angezeigt.

Was ist Proof-of-Stake?

Der Proof-of-Stake Mechanismus ist eine Form der sogenannten Konsens-Mechanismen, um im Netzwerk einen Konsens zu erzielen und sich gemeinsam auf eine identische Version der Blockchain zu einigen.

Ausschlaggebend ist der Stake eines Nutzers, also der Anteil an der insgesamten Menge an Tokens, die er besitzt. Je größer der Anteil, desto wahrscheinlicher ist es, dass dieser Nutzer ausgewählt wird, um den nächsten Block zu minen. Grob betrachtet lässt sich der Proof-of-Stake Mechanismus im Vergleich zu Proof-of-Work eher mit einer Aktiengesellschaft vergleichen – wer einen größeren Anteil am Unternehmen besitzt, erhält im Normalfall mehr Stimmrechte, die zu Entscheidungen berechtigen.

Ein wichtiger Unterschied ist dennoch, dass beim Proof-of-Stake Mechanismus für die Konsens-Bildung eines Blockchain-Netzwerks ein Zufallsalgorithmus eingesetzt wird. Dieser zieht einen Teilnehmer, der anschließend das Recht hat, den Block zu minen. Vereinfacht gesagt ist jeder Token dann ein Gewinnlos – folglich besitzen Nutzer mit einem höheren Stake (= mehr Gewinnlose) auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, ausgewählt zu werden. Genauer betrachtet wird das Proof-of-Stake Mining als Forging bezeichnet.

Was ist der Unterschied zwischen Proof-of-Work und Proof-of-Stake?

Proof-of-Work
Der Anteil der Rechenkapazität im gesamten Netzwerk der Miner ist ausschlaggebend für die Wahrscheinlichkeit, einen Block erfolgreich zu minen.

Proof-of-Stake
Der Anteil der Tokens im gesamten Netzwerk der Miner ist ausschlaggebend für die Wahrscheinlichkeit, einen Block erfolgreich zu minen.

Um einen Block zu minen, geht es in der Regel darum, mit Hashfunktionen einen bestimmten Wert zu finden. Da die Hashfunktionen nicht umkehrbar sind, kann man nicht etwa einfach berechnen, welches X man in die Funktion einsetzen muss, um das gewünschte Y zu erhalten. Stattdessen lösen die Miner das Problem durch Ausprobieren von vielen Werten. Zwar gibt es verschiedene Arten dieser Berechnungen, vereinfacht kann man aber folgende Analogie nutzen:

„Finde einen Hashwert, der die vorgegebenen Eigenschaften erfüllt“

Je strenger die gewünschten Eigenschaften sind, desto schwieriger wird es, einen Wert zu finden, der all diese Anforderungen erfüllt. Beim Proof-of-Stake beeinflussen wir die Schwierigkeit aber unter anderem mit dem Stake eines Nutzers – je größer der Stake, desto geringer sind die Anforderungen an das Ergebnis. Damit ist es für Nutzer mit höherem Stake einfacher, Ergebnisse mit diesen Eigenschaften zu treffen.

 

CH-Firma lanciert erste Bitcoin Banknote

Tangem Notes ist ab sofort in den Stückelungen 0,01 (ca. 95 CHF) und 0,05 BTC (ca. 475 CHF) erhältlich und verbessert die Einfachheit und Sicherheit beim Erwerb, Besitz und Umlauf von Krypto-Währungen sowohl für anspruchsvolle als auch für eingehende Benutzer.

Basierend auf einem neu entwickelten S3D350A Chip von Samsung Semiconductor ist Tangem Note die erste Hardware-Speicherlösung auf dem Markt, deren gesamte Elektronik und Kryptografie nach den Sicherheitsstandards Common Criteria EAL6+ und EMVCo zertifiziert ist.

Vijay Sondhi kommt als Senior Strategic Advisor zu Tangem, um die Plattform in neue Märkte und Branchen zu führen. Vijay verfügt über ein einzigartiges Führungsnetzwerk und Erfahrung nach einer fünfjährigen Tätigkeit bei VISA als Senior Vice President und Head of Innovation.

Die Kudelski-Gruppe hat unter der Leitung von Jean-Philippe Aumasson eine gründliche Überprüfung der Sicherheitsarchitektur von Tangem abgeschlossen. Tangem hat nun den kompletten Quellcode seiner proprietären Chip-Firmware mit Kudelski für ein umfassendes Sicherheitsaudit geteilt.

Da Singapur die Führung übernimmt, liefert Tangem die erste Lieferung von 10.000 Produktionsnotizen an potenzielle Partner und Distributoren auf der ganzen Welt für Berufspiloten.

Tangem ist von der Schweiz und Singapur aus tätig und produziert in Südkorea und Südchina sowie in Taiwan, Russland und Israel und entwickelt eine Hardware-Software-Plattform zur Förderung der Massenanwendung von Blockchain-Technologien.

Was ist Proof-of-Work?

Der Proof-of-Work Mechanismus ist eine Form der sogenannten Konsens-Mechanismen, um im Netzwerk einen Konsens zu erzielen und sich gemeinsam auf eine identische Version der Blockchain zu einigen.

Wozu benötigt man Proof-of-Work?

Das Grundprinzip von Proof-of-Work basiert auf der Idee, dass Miner im Netzwerk nachweisen müssen, dass sie einen gewissen Aufwand aufgebracht haben. Auch für den E-Mail Versand wurden früher Proof-of-Work Mechanismen eingesetzt, um Spam zu verhindern. Um eine E-Mail zu versenden, musste der Sender vereinfacht gesagt zusätzliche Berechnungen durchführen. Da die Maschinen in ihrer Rechenkapazität beschränkt waren, ist es notwendig gewesen, hohe Investitionen tätigen, um die Berechnungen durchzuführen und letztlich E-Mails zu versenden. Dadurch sollten die Kosten zum Versenden von E-Mails hoch genug sein, dass sich der Versand für Spammer nicht mehr lohnt. Denn der Empfänger einer E-Mail konnte auf einfache Art prüfen, ob die Berechnungen korrekt durchgeführt wurden, während die Berechnungen für den Sender mit einem gewissen Aufwand verbunden waren.

Die Idee hinter der Blockchain ist, ein dezentrales Transaktionsbuch zu speichern. Daraus ergibt sich ein Vertrauensproblem, da viele Teilnehmer des Netzwerks in der Regel auf eine zentrale „trusted party“ vertrauen müssen. Um diesen unerwünschten Nebeneffekt zu umgehen, nutzt man Konsens-Algorithmen, die es ermöglichen, dass jeder Teilnehmer prüfen kann, ob seine Blockchain den Regeln entspricht.

Wie funktioniert Proof-of-Work bei einer Blockchain?

Das durchführen eines Proof-of-Work Mechanismus bzw. das Berechnen der Ergebnisse bezeichnet man im Kontext von Blockchains als „Mining“. Die Miner versuchen dabei, durch milliardenfache Ausführung von Rechenoperationen, ein Ergebnis mit bestimmten Eigenschaften zu finden. Haben Sie ein solches Ergebnis getroffen, werden Sie vergütet.

Der Prozess einer Transaktion, die in das Netzwerk gepusht wird, sieht bis zur Bestätigung wie folgt aus:

  1. Transaktionen werden in einen Block zusammengefasst
  2. Die Miner prüfen, ob diese Transaktionen legitim sind, indem sie die Proof-of-Work Berechnungen durchführen
  3. Der erste Miner, der die Lösung gefunden hat, erhält die Block-Vergütung
  4. Die validierten Transaktionen werden in Form des Blocks an die Blockchain angehängt

Wie genau funktionieren die Proof-of-Work Berechnungen?

Die Miner nutzen Hashfunktionen, also mathematische Funktionen, die aus einer Zeichenkette beliebiger Länge eine Zeichenkette fester Länge erzeugen. Die Schwierigkeit liegt darin, dass ein Ergebnis mit gewissen Eigenschaften gefunden werden muss, die sich aus der Hashfunktion ergeben.

Binance

Die Exchange Binance ist erst im Juli 2017 nach einem erfolgreichen ICO (Initial Coin Offering) live gegangen. Mittlerweile gehört Binance zu den 4 größten Exchanges weltweit neben Bitfinex, Bittrex und Bithumb. Leider können wir Europäer, ähnlich wie auf den anderen 3 großen Exchanges, allerdings keine Einzahlungen in CHF oder Euro vornehmen. Wer also auf Binance handeln möchte muss Bitcoins oder eine andere Kryptowährung zu Binance schicken und kann dann damit Altcoins (Ethereum, Litecoin, Ripple, IOTA, etc.) kaufen.

Binance eignet sich daher nur für den Handel mit Altcoins, wer einfach nur Bitcoins und Ethereum kaufen will ist bei Coinbase wesentlich besser aufgehoben. Aufgrund der Vielzahl an Altcoins, die auf Binance handelbar sind, gehört Binance mittlerweile zu den beliebtesten Exchanges. Mittlerweile ist die Webseite von Binance auch auf deutsch verfügbar.

Anmeldung und Registrierung
Die Anmeldung bei Binance ist ziemlich einfach, denn ihr müsst euch nicht groß verifizieren um auf der Plattform zu handeln. Alles was ihr machen müsst ist eure Email eingeben und ein Passwort. Anschließend müsst ihr eure Email Adresse noch bestätigen und das war es dann schon.

Mit der einfachen Anmeldung habt ihr allerdings ein 24h Abhebungslimit von 2 Bitcoins. Wer sich verifiziert kann bis zu 100 Bitcoins pro Tag bei Binance abheben. Ansonsten könnt ihr aber auch komplett ohne Verifizierung handeln.

Kaufprozess und Zahlungsarten
Wie bereits erwähnt könnt ihr auf Binance Kryptowährungen nicht gegen CHF oder US Dollar kaufen. Wenn ihr also eine Kryptowährung auf Binance kaufen wollt müsst ihr sie entweder gegen Bitcoin, Ethereum, Tether oder Binance eigenen Token BNB kaufen. Das gleiche Problem gibt es aber auch auf anderen Exchanges wie Bitfinex, auch dort werden die meisten Kryptowährungen nur gegen Bitcoin und Ethereum gehandelt.

Um jetzt Kryptowährungen auf Binance zu kaufen zahlt ihr also am einfachsten Bitcoins bei Binance ein. Dazu klickt ihr oben im Menü auf Mittel und dann Einzahlungen und Abhebungen. Anschließend seht ihr eine lange Liste mit allen Kryptowährungen die auf Biannce gehandelt werden. In der Liste wählt ihr dann Bitcoin (BTC) aus und klickt auf „Einzahlen“. Wenn ihr das gemacht habt öffnet sich ein Feld und ihr bekommt eine Bitcoin Adresse angezeigt. Zu dieser müsst ihr eure Bitcoins schicken. Das kann je nach Auslastung des Bitcoin Netzwerkes zwischen 10 Minuten und ein paar Stunden dauern. Wenn die Bitcoins angekommen sind bekommt ihr sie als verfügbares Guthaben angezeigt.

Sobald die Bitcoins euch gutgeschrieben sind könnt ihr im Menü oben auf Börse klicken und dann auf Basic: Dadurch öffnet sich die folgende Seite.

Wie ihr seht ist selbst die „Basic“ Trading Seite schon sehr professionell aufgebaut. In der Box oben rechts könnt ihr dann auswählen, welche Kryptowährung ihr traden wollt und gegen was. Ihr könnt also zum Beispiel oben auf BTC klicken (neben „Favorites“) und dann in der Liste auf IOTA. Dann bekommt ihr den Kursverlauf von IOTA gegen BTC angezeigt. In den Feldern unter dem Chart könnt ihr dann IOTA „Kaufen“ oder „Verkaufen“

 

Lagerung der Coins
Binance ist noch eine sehr junge Plattform daher ist über die Sicherheit noch nicht viel bekannt. Alle gekauften Coins werden nach dem Kauf automatisch in euer Wallet auf Binance transferiert. Von da aus könnt ihr sie problemlos auf ein eigenes Wallet schicken. Auf jeden Fall solltet ihr die 2 Faktor Authentifizierung für den Login aktivieren. Damit sich niemand nur mit eurem Passwort einloggen kann.

Fazit
Binance ist vor allem auf Grund der Vielzahl der Kryptowährungen die angeboten werden interessant. Diese müsst ihr allerdings gegen Bitcoin oder Ethereum handeln. Also braucht ihr noch irgendwo eine andere Plattform auf der ihr problemlos Bitcoins und Ethereum kaufen und verkaufen könnt gegen Fiat Geld (z.B. Coinbase). Für Binance spricht das sehr hohe Handelsvolumen und das die Webseite mittlerweile sogar in deutscher Sprache verfügbar ist.

Bitcoin Paper Wallet

Viele Nutzer von Bitcoin ziehen es vor, ihre privaten Schlüssel in einem Cold Storage, also offline ohne Internetverbindung zu speichern. Dies ist eine der sichersten Methoden, seine privaten Schlüssel vor Angriffe von Drittpersonen zu schützen. Nun das Internet birgt immer Gefahren, deshalb versetzt man sich nun einige Jahrzehnte zurück und schreibt diese privaten Schlüssel auf ein Papier. So ist es über das Internet unmöglich an diese privaten Schlüsseln einer Bitcoin Wallet zu gelangen.

Wie erstelle ich eine Bitcoin Paper Wallet?

Eine Bitcoin Paper Wallet kann über verschiedene Webseiten generiert werden. Ich benutze Bitaddress dafür. Eine Paper Wallet ist an sich sehr sicher. Lediglich bei der Generierung ist der private Schlüssel in digitaler Form abrufbar. Um zu verhindern, dass hier irgendwer mitlauscht (Viren, Spy-Software, Keylogger, etc.) gibt es dazu einige Vorkehrungen, die du betreiben kannst.

  1. Lade die Webseite herunter und rufe die Webseite offline auf. Die Funktionalität der Website wird durch das Herunterladen nicht verändert. Dies machst du, indem du irgendwo auf der Website von Bitadress mit der rechten Maustaste klickst und im nun geöffneten Menü auf: „Speichern unter…“
  2. Anschliessend trennst du dein Gerät komplett vom Internet. (WLAN ausschalten + Ethernet Kabel ausstecken. Um ganz sicher zu gehen, kannst du auch deine Netzwerkadapter deaktivieren)
  3. Öffne nun die heruntergeladene Website und fahre mit der Maus zufällig auf der Website rum, damit ein Muster entsteht, welches eindeutig ist und auf der ganzen Welt nur einmal vorkommt.

Danach erscheint die neu generierte Bitcoin Wallet auf deinem Bildschirm und dir wird ebenfalls der Public Key und der Private Key angezeigt. Kopiere den Private Key nicht, da dieser anschliessend auf das Papier gedruckt wird, ansonsten nützt dir das ganze nichts. Den Public Key hingegen kannst du beliebig kopieren und an Personen weitergeben, die dir Bitcoins senden möchten. Der Public Key dient hier als eine Art Kontonummer, die jeder wissen darf.

Public Key (Share)

  • Kann beliebig kopiert werden
  • Wird von Personen benötigt, welche dir Bitcoins senden möchten
  • Ist öffentlich
  • Ändert sich nie

Private Key (Secret)

  • Muss sicher aufbewahrt werden
  • Ist der Schlüssel um auf die Bitcoins in der Wallet zu zugreifen.
  • Darf nie weitergegeben werden!
  • Kann bei Verlust nicht wiederhergestellt werden

Unter dem Menüpunkt „Paper Wallet“ werden dir die Wallets angezeigt, welche du dann ausdrucken kannst.

 

Wie versende und erhalte ich Bitcoins mit einer Bitcoin Paper Wallet?

Um Bitcoins zu erhalten reicht es, wenn du deine Bitcoin-Adresse dem Absender mitteilst. Den Kontostand kannst du z.B. auf Blockchain.info öffentlich einsehen.

Um Bitcoin zu senden, kannst du auf Blockchain.info eine neue online Wallet erstellen und dann deinen Private Key von der Paper Wallet importieren. So hast du Zugriff auf das ganze Guthaben deiner Paper Wallet.

Wichtiger Hinweis: Wenn du deinen privaten Schlüssel einmal in irgendeiner Form mit dem Internet in Verbindung gebracht hast, dann ist dein Bitcoin Paper Wallet nicht mehr sicher! Falls dieses Szenario einmal eintrifft, erstelle am Besten eine neue Paper Wallet – es kostet ja nichts 🙂