Bitcoin-Enthusiast versendet Tagebuch über Blockstream-Satellit

Blockstream scheint zu funktionieren. Seit über einer Woche verschickt ein unbekannter Bitcoin-Enthusiast sein Tagebuch über den Blockstream-Satelliten. Was steckt hinter der mysteriösen Figur?

Es gibt einfache und es gibt aufwendige (aber dafür aufregende) Methoden zu kommunizieren. Von letzterer Möglichkeit macht neuerdings ein mysteriöser Bitcoin-Fan Gebrauch, der sich als Software-Entwickler outet und aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion zu stammen scheint. Seit ein paar Tagen schickt der anonyme Absender Nachrichten durch den Äther, die die Herzen der Bitcoin-Gemeinde höher schlagen lassen.

Auf die verworrene Figur machte zuerst der Twitter-Nutzer @notgrubles aufmerksam. Gut so, hatte der Absender doch befürchtet, dass seine Nachrichten nie einen Adressaten finden könnten.

Am siebten Tage hat „Post-Soviet Person“, wie der Entdecker seinen mysteriösen Freund getauft hat, nicht geruht, sondern einen Hundewelpen gestreichelt.

Bitcoin ohne Internet
Blockstream scheint also bereits zu funktionieren. Das Unternehmen um den Gründer und Cypherpunk Adam Beck hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bitcoin auch in die entlegenen Regionen dieser Erde zu bringen. Dafür nutzt das Unternehmen einen Satelliten, der Nodes am Erdboden mit der Blockchain synchronisiert – ganz ohne Internetverbindung. Dass es sich dabei nicht um Science Fiction handelt, beweist das venezolanische Entwicklerteam rund um Locha Bitcoin.

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